Ein Jahr Montessori-Schwerpunkt

Positive Rückmeldungen

Von unserem Rektor Harald A. Neuhaus Am 1. August 2008 haben wir mit vier Stunden Freiarbeit in allen Klassen begonnen. Das bedeutet: freie Wahl der Arbeit (Aufgabe), des Ortes (innerhalb des Klassenraums oder auf dem Flur) und des Partners / der Partnerin. Die Selbstkontrolle im Material unterstützt die Eigenständigkeit des Schülers. Insgesamt fördert die Freiarbeit die Selbständigkeit, was in allen Klassen zu beobachten ist.

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Voraussetzung ist eine klare und übersichtliche Ordnung des Materials an einem festen Platz und für alle zugänglich. Daher ist es die Aufgabe der Lehrerin / des Lehrers, diese vorbereitete Umgebung herzustellen, um überhaupt erst die Freiarbeit zu ermöglichen. Dies wird in allen Klassen in unterschiedlicher Ausprägung umgesetzt. Optimale Vorbereitung auf diese veränderte Lehrerrolle bietet der Vorbereitungskurs auf das Montessori-Diplom, an dem z. Zt. zwei Kolleginnen teilnehmen. Idealerweise beginnt die Montessori-Pädagogik im Kinderhaus (KiTa) und wird auch in den weiterführenden Schulen (z.B. Montessori-Hauptschule Hermannplatz, Cecilien-Gymnasium, Leibnitz-Gymnasium) fortgeführt. Wichtig ist vor allem auch die Unterstützung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung des einzelnen Schülers / der Schülerin durch das Elternhaus. In diesem Jahr konnten wir durch Elternspenden beim Sponsorenlauf, eine Spende der Sparkasse und die Bilker Geschäftsleute (BoB, Best of Bilk) das nötige Montessori-Material deutlich aufstocken. Die Rückmeldungen aus den Klassen sind durchweg positiv. Auch das Interesse neuer Eltern beim Schulfest / Tag der Offenen Tür war sehr groß, so dass wir den begonnen Weg auch in diesem Jahr mit Schwung fortsetzen werden. Mehr Informationen zum Thema Montessori finden Sie auf der Website des Montessori-Dachverbandes Deutschland.

Unsere Regeln

Zusammenleben

In unserer kleinen Gemeinschaft wachsen Kinder zu selbstbewussten Persönlichkeiten mit gutem Verständnis für gesellschaftliche Regeln heran, denn auch für unser Zusammenleben gibt es feste Regeln, an die sich alle halten müssen. Wer gegen Regeln vestößt, hat mit Konsequenzen zu rechnen, die allen bekannt sind und bei Bedarf im Sekretariat und bei allen Lehrern erhältlich sind. Wir bringen ihnen Konfliktlösungsstrategien in der Klasse und im täglichen Umgang miteinander bei und helfen ihnen, diese zu vertiefen, um sie auch in Stresssituationen verfügbar zu haben

Multikulturelle Schulgemeinschaft

Kulturen

In unserer Schule sind viele Nationen vertreten, vielen von ihnen leben aber schon in der zweiten oder dritten Generation in Deutschland und sprechen sehr gut Deutsch. Andere versuchen wir so gut wie möglich zu integrieren, denn ihre Kultur bereichert unser Schulleben sehr. Um den Kindern mit Migrationshintergrund den Einstieg in unsere Schule zu erleichtern, erhalten die Schulneulinge, bei denen ein Sprachförderbedarf vor der Einschulung festgestellt wurde, vor der Einschulung Sprachunterricht. Kinder, die später zu uns kommen, werden bei Bedarf auch einzeln von uns gefördert, bis sie dem Unterricht in ihrer Klasse folgen können.

Unser guter Geist

Frau Gercke

Wir genießen den Luxus, dass unsere Schule seit langem von Frau Gercke auf Hochglanz gebracht wird. Sie ist unser “guter Geist” und springt auch immer gerne in der Ganztagsschule ein, wenn helfende Hände gebraucht werden, wie zum Beispiel in der Mittagszeit, wenn die hungrigen Mäuler ihr Essen nicht schnell genug bekommen können. Frau Gercke leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Kinder zu mehr Sorgsamkeit mit “ihrer Schule” zu erziehen. Das Verursacherprinzip ist den Kindern daher sehr geläufig: “Wenn jemand einmal Milch verschüttet oder Wände bemalt und von Frau Gercke erwischt wird, dann muss er alles selber wegputzen. Da ist sie genauso streng wie Herr Neuhaus.” Donna, Klasse 2b

Die rechte Hand des Rektors

Frau Lehnich

Wieviele Mitglieder hat die Lauf-AG? Bekommen wir eine neue Mitschülerin? Ist noch ein Platz frei in der Offenen Ganztagsschule? Wann ist Herr Neuhaus zu sprechen? Frau Lehnich weiß garantiert die Antwort. Sie ist die rechte Hand des Rektors und immer ansprechbar, wenn Eltern oder Schüler eine Frage haben. Die Sprechzeiten von Claudia Lehnich sind dienstags und donnerstags von 9.00 bis 12.00 Uhr.

Meister des Hauses

Frau Malsbenden

Zu unserem anständigen Haus gehört eigentlich eine „Hausherrin”: unsere Frau Malsbenden. Sie und ihr Ehemann prägten das familiäre Ambiente unserer Schule ganz entscheidend mit. Doch es ist nicht leicht, innerhalb einer Schule zu wohnen und zu arbeiten, wenn darin auch ein "Ganztagsbetrieb" ist. Die beiden nehmen sich daher gerade eine Auszeit. Währenddessen haben sie aber gut dafür gesorgt, dass ihre Aufgaben zuverlässig erledigt werden. Die übernimmt nun unser Herr Krusy, der im wahrsten Sinne des Wortes zur Familie der Malsbendens gehört. Er geht ans Telefon, wenn unsere Sekretärin, Frau Witschke, schon Feierabend hat oder grad keiner Zeit findet. Er bestellt die Schulmilch und trifft diverse Vorbereitungen für unsere Veranstaltungen oder organisiert Farbe, wenn ein Raum gestrichen werden muss. Herr Krusy ist immer hilfsbereit und nett, wenn Eltern, Lehrer oder die Kinder bei ihm klingeln. Und weder von der Bürokratie, noch von frechen Rotznasen lässt er sich aus der Ruhe bringen. Das ist viel wert!

Kollegium mit Männerquote

Lehrerinnen und Lehrer

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Das Kollegium der Kronprinzenschule Überall wird die fehlende Präsenz von Männern in der Erziehung der kleineren Kindern beklagt. Wir sind in der glücklichen Lage, Ihnen nicht nur einen Schulleiter, sondern außerdem zwei Lehrer vorstellen zu dürfen, die gemeinsam mit fünf Kolleginnen die Ausbildung und Erziehung der Kinder übernehmen. Diese werden zurzeit unterstützt von zwei Lehramtsanwärterinnen. Wir sind ein gut kooperierendes Team aus langjährigen und neuen Kolleginnen und Kollegen, die sich sowohl hinsichtlich fachlicher als auch persönlicher Erfahrung und natürlich ihrer geschlechtsspezifischen Sicht der Dinge hervorragend ergänzen. Davon können Ihre Kinder nur profitieren.

Unsere Kronprinzen-Villa

Gebäude und Schulhof

Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1892 wurde vor wenigen Jahren saniert und ist in einem sehr guten Zustand, fast wie eine alte Villa. Es bietet eine schöne Atmosphäre zum Lernen und viel Raum für Kreativität. Der Schulhof ist durch seinen alten Baumbestand sehr grün und lädt zum Toben und Spielen, zum Turnen und Feiern ein. Hier finden regelmäßig Sommerfeste, Abschlussfeste und Einschulungsfeiern statt. Eine Kletterwand und ein Klettergerät, Turnstangen, ein großer Sandkasten, Hüpfkästchen und ein aufgemaltes Twisterspielfeld, ein Geräte- und Spielhäuschen sowie Basketballkörbe und ein kleiner Bolzbereich bieten den Kindern die Möglichkeit, sich in den Pausen richtig auszutoben.

Mal die Perspektive wechseln

Fächerübergreifender Unterricht

Unterricht bei uns bedeutet: Wo immer es möglich ist, werden Themen fächerübergreifend behandelt und aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachtet. So findet jedes Kind die seinem Lerntyp entsprechende Herangehensweise. Daneben gibt es die sogenannten Werkstätten, wo jedes Kind das behandelte Thema individuell auf Arbeitsblättern mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad durcharbeitet. Die Wahl der Blätter erfolgt durch das Kind, natürlich in Abstimmung mit dem/der Lehrerin.

Lernen am Rhein, in Museen oder in der Altstadt

Außerschulische Lernorte

Unsere Schule liegt mitten im Herzen von Unterbilk. Wir betrachten das als eine Einladung, unseren Unterricht aus der Schule so oft wie möglich in die spannende Umgebung zu verlegen: Praktisch um die Ecke ist ein Bauernmarkt, der viele Anknüpfungspunkte für den Unterricht bietet. Oder wenn wir etwas über Gewässer, die Schifffahrt oder über Brücken lernen möchten, sind wir in 10 Minuten zu Fuß am Rhein. Und zwar direkt am Rheinturm, der eine fantastische Aussicht auf Düsseldorf bietet. Gleich neben dem Rheinturm befindet sich der Medienhafen und das Regierungsviertel, wo mit etwas Glück sogar unser Regierungspräsident zu sehen ist. Und nach weiteren 10 Minuten können wir in der Altstadt etwas über die Geschichte Düsseldorfs erfahren – manchmal mit Führer, manchmal übernimmt unsere/r Klassenlehrer/in auch selber die Führung. Doch wenn das Thema es verlangt, scheuen wir keine weiteren Wege, wie die Klasse unseres Rektors, die in diesem Monat einen Ausflug auf das mittelalterliche Schloss Burg unternommen hat. Mindestens einmal im Schuljahr besuchen wir alle zusammen eine Aufführung des Schauspielhauses, wie zum Beispiel „Die Schneekönigin” oder „Mio, mein Mio”. Natürlich sehen wir uns auch Ausstellungen im benachbarten Kunstmuseum K 21 an oder besuchen das Benrather Naturkundemuseum. Apropos Naturkunde: Der Naturkundeunterricht findet natürlich auch in der „freien Natur” statt: im Florapark oder im ehemaligen Bugagelände. Nicht zu vergessen: der Grafenberger Wald mit seiner Waldschule. Dort lassen wir uns von geschulten FörsterInnen zu allen Jahreszeiten nicht nur über Bäume, sondern auch über das dort lebende Wild vieles berichten und zeigen. Und zwischendurch freuen wir uns auf ein Picknick auf dem „Waldsofa”.