Kulturen
In unserer Schule sind viele Nationen vertreten, vielen von ihnen leben aber schon in der zweiten oder dritten Generation in Deutschland und sprechen sehr gut Deutsch. Andere versuchen wir so gut wie möglich zu integrieren, denn ihre Kultur bereichert unser Schulleben sehr. Um den Kindern mit Migrationshintergrund den Einstieg in unsere Schule zu erleichtern, erhalten die Schulneulinge, bei denen ein Sprachförderbedarf vor der Einschulung festgestellt wurde, vor der Einschulung Sprachunterricht. Kinder, die später zu uns kommen, werden bei Bedarf auch einzeln von uns gefördert, bis sie dem Unterricht in ihrer Klasse folgen können.
Frau Gercke
Wir genießen den Luxus, dass unsere Schule seit langem von Frau Gercke auf Hochglanz gebracht wird. Sie ist unser “guter Geist” und springt auch immer gerne in der Ganztagsschule ein, wenn helfende Hände gebraucht werden, wie zum Beispiel in der Mittagszeit, wenn die hungrigen Mäuler ihr Essen nicht schnell genug bekommen können.
Frau Gercke leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Kinder zu mehr Sorgsamkeit mit “ihrer Schule” zu erziehen. Das Verursacherprinzip ist den Kindern daher sehr geläufig:
“Wenn jemand einmal Milch verschüttet oder Wände bemalt und von Frau Gercke erwischt wird, dann muss er alles selber wegputzen. Da ist sie genauso streng wie Herr Neuhaus.”
Donna, Klasse 2b
Frau Malsbenden
Zu unserem anständigen Haus gehört eigentlich eine „Hausherrin”: unsere Frau Malsbenden. Sie und ihr Ehemann prägten das familiäre Ambiente unserer Schule ganz entscheidend mit. Doch es ist nicht leicht, innerhalb einer Schule zu wohnen und zu arbeiten, wenn darin auch ein "Ganztagsbetrieb" ist. Die beiden nehmen sich daher gerade eine Auszeit. Währenddessen haben sie aber gut dafür gesorgt, dass ihre Aufgaben zuverlässig erledigt werden. Die übernimmt nun unser Herr Krusy, der im wahrsten Sinne des Wortes zur Familie der Malsbendens gehört.
Er geht ans Telefon, wenn unsere Sekretärin, Frau Witschke, schon Feierabend hat oder grad keiner Zeit findet. Er bestellt die Schulmilch und trifft diverse Vorbereitungen für unsere Veranstaltungen oder organisiert Farbe, wenn ein Raum gestrichen werden muss. Herr Krusy ist immer hilfsbereit und nett, wenn Eltern, Lehrer oder die Kinder bei ihm klingeln. Und weder von der Bürokratie, noch von frechen Rotznasen lässt er sich aus der Ruhe bringen. Das ist viel wert!
Fächerübergreifender Unterricht
Unterricht bei uns bedeutet: Wo immer es möglich ist, werden Themen fächerübergreifend behandelt und aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachtet. So findet jedes Kind die seinem Lerntyp entsprechende Herangehensweise. Daneben gibt es die sogenannten Werkstätten, wo jedes Kind das behandelte Thema individuell auf Arbeitsblättern mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad durcharbeitet. Die Wahl der Blätter erfolgt durch das Kind, natürlich in Abstimmung mit dem/der Lehrerin.
Außerschulische Lernorte
Unsere Schule liegt mitten im Herzen von Unterbilk. Wir betrachten das als eine Einladung, unseren Unterricht aus der Schule so oft wie möglich in die spannende Umgebung zu verlegen: Praktisch um die Ecke ist ein Bauernmarkt, der viele Anknüpfungspunkte für den Unterricht bietet. Oder wenn wir etwas über Gewässer, die Schifffahrt oder über Brücken lernen möchten, sind wir in 10 Minuten zu Fuß am Rhein. Und zwar direkt am Rheinturm, der eine fantastische Aussicht auf Düsseldorf bietet.
Gleich neben dem Rheinturm befindet sich der Medienhafen und das Regierungsviertel, wo mit etwas Glück sogar unser Regierungspräsident zu sehen ist. Und nach weiteren 10 Minuten können wir in der Altstadt etwas über die Geschichte Düsseldorfs erfahren – manchmal mit Führer, manchmal übernimmt unsere/r Klassenlehrer/in auch selber die Führung. Doch wenn das Thema es verlangt, scheuen wir keine weiteren Wege, wie die Klasse unseres Rektors, die in diesem Monat einen Ausflug auf das mittelalterliche Schloss Burg unternommen hat.
Mindestens einmal im Schuljahr besuchen wir alle zusammen eine Aufführung des Schauspielhauses, wie zum Beispiel „Die Schneekönigin” oder „Mio, mein Mio”. Natürlich sehen wir uns auch Ausstellungen im benachbarten Kunstmuseum K 21 an oder besuchen das Benrather Naturkundemuseum.
Apropos Naturkunde: Der Naturkundeunterricht findet natürlich auch in der „freien Natur” statt: im Florapark oder im ehemaligen Bugagelände. Nicht zu vergessen: der Grafenberger Wald mit seiner Waldschule. Dort lassen wir uns von geschulten FörsterInnen zu allen Jahreszeiten nicht nur über Bäume, sondern auch über das dort lebende Wild vieles berichten und zeigen. Und zwischendurch freuen wir uns auf ein Picknick auf dem „Waldsofa”.